In dieser Woche fand in Leinfelden ein Workshop des Projekts CLIX für ein multidisziplinäres Team aus Sozialarbeitenden, Hausmeistern und Mitarbeitenden der Unterkunftsverwaltung statt. Ziel der Veranstaltung war es, Fachkräfte für Radikalisierungstendenzen im Umfeld von Geflüchtetenunterkünften zu sensibilisieren und ihre Handlungssicherheit im beruflichen Alltag zu stärken.
Im Mittelpunkt standen Fragen danach, wie sich erste Anzeichen von Radikalisierung erkennen lassen, welche Bedeutung demokratische Werte und die Achtung der Menschenwürde im Arbeitsalltag haben und wie mit herausfordernden Situationen professionell umgegangen werden kann. Der gemeinsame Austausch bot den Teilnehmenden Raum, Erfahrungen aus der Praxis einzubringen und verschiedene Perspektiven zusammenzuführen.
Unterstützt wurde der Workshop von den Projektpartnern Leah Hornstein, Felix Neuner und Lukka Kiesler vom Universitätsklinikum Ulm. Gemeinsam wurde deutlich, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine wirksame Präventionsarbeit ist und welchen Beitrag unterschiedliche Berufsgruppen leisten können, um Radikalisierungsprozesse frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Mit seinen Qualifizierungsangeboten stärkt CLIX Fachkräfte in ihrer täglichen Arbeit und fördert den Austausch zwischen den beteiligten Professionen. So entstehen gemeinsame Handlungsperspektiven, die Prävention im Arbeitsalltag nachhaltig unterstützen.